Refaktorieren

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Ein wichtiges Element beim Implementieren von Aufgaben ist es, am Ende der Implementierung einer jeden Aufgabe den Quellcode wieder in einen optimalen Zustand zu bringen. Das bedeutet, daß möglichst alles herausgestrichen wird, was nicht zwingend erforderlich ist, um die bereits implementierten Akzeptanztests bzw. Komponententests erfolgreich zu durchlaufen.

Der Quellcode wird dabei auf die Weise umformuliert, so daß sich funktional nichts ändert, daß aber der Quellcode an Qualität in verschiedener Hinsicht gewinnt. Z.B. wird versucht, die Anzahl der Klassen zu reduzieren, die Anzahl der Methoden, die Anzahl der Attribute. Sehr gute Ausführungen zum Thema Refaktorieren finden sich auch in Martin Fowlers Buch.

Mittlerweile sind die ersten IDEs (Integrated Development Environment) verfügbar, die auch Refaktorierungsfunktionen bieten, z.B. IntelliJ für Java.

Ein Beispiel für ein Refaktoring, das auch eine Änderung des Designs nach sich zieht (wie übrigens jedes Refaktoring!), findet sich auch auf der Seite über Schlichtes Design.

Refaktorieren einmal anders

Innerhalb von XP wird Refaktorieren in der Regel so verstanden, dass es auf Quelltext angewendet wird. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, Organisationen zu refaktorieren, z.B. F&E-Abteilungen.

Tipps

  • Am besten refaktoriert man unmittelbar vor der Integration.
  • Auch Komponententests müssen refaktoriert werden.
  • Größere Refaktorings werden sinnvollerweise explizit als Aufgabe geplant, so daß unter anderem auch dem Team klar wird, daß hier ein größerer "Umbau" ansteht.

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Letzte Änderung dieser Seite: Montag, 14. Januar 2002